Eine Backupstrategie entwickeln – Teil 1: integriertes Backup nutzen

Hast du dir schon einmal Gedanken um deine Backup-Strategie gemacht?

Wie sicherst du deine Fotos?

Auf der internen Platte deines Rechners?

In der US-Army gibt es einen Spruch:

Two is one and one is none

Dieser Spruch bezieht sich auf das Konzept der Redundanz: Wenn etwas Wichtiges im ausfällt, kann das im Zweifelsfall Leben kosten.

Bei Daten ist das zum Glück meist nicht so kritisch: Im Zweifelsfall fehlen einem wichtige Fotos oder Dateien. Meist bleibt es dabei. Ich selbst habe schon folgende Situationen erlebt. Ein Freund rief mich an: Der Laptop seiner Freundin fährt nicht mehr hoch und macht komische Geräusche. Das komische Geräusch war ein “klack-klack-klack”.

Das war die Festplatte. Bei jedem “Klack” ist der Schreib-/Lesekopf auf die Magnetschicht der Festplatte geknallt und hat mehr und mehr Daten unwiederbringlich zerstört.

Auf die Frage ob denn etwas Wichtiges auf dem Laptop sei und ob es ein Backup gäbe, kam raus, dass auf der Platte die Magisterarbeit lag. Der Abgabetermin stand kurz bevor. Ein Backup gab es natürlich nicht…

Die andere Geschichte handelt ebenfalls von einem defekten Laptop. Auf die Frage, ob ein Backup vorhanden sei bekam ich ein “Ja!” zu hören. Die zweite Frage von mir war, wo das Backup denn sei. Die Antwort war ernüchternd: “Na, auf der internen Platte!”

Ein Kopie der Daten auf dem gleichen Datenträger ist kein Backup!

Der erste und einfachste Schritt für ein Backup: Kauf dir eine externe Platte, die groß genug ist. Über den Daumen gepeilt würde ich sie doppelt so groß wählen wie die interne Festplatte deines Rechners.

Sehr gute Erfahrungen habe ich bei meiner Arbeit, sowie privat mit den Platten von Western Digital gemacht. Für Backups setze ich auf die Elements-Serie. Die gibt es in unterschiedlichen Größen bis zu 3 Terabyte.

Neulich hatte ich Probleme mit einem Kabel einer Platte und wurde vom Western Digital Support schnell und kompetent betreut. Für mich ein riesen Plus! Guter Support ist immens wichtig und gerade im Bereich IT das A und O. Wenn du eine Platte kaufst, achte darauf, dass sie USB 3.0 unterstützt um ein schnelles Backup zu gewährleisten.

Sämtliche externe Platten kommen bei mir in eine Hülle von Wicked Chili. Die ist stoßfest und bietet genug Platz für Platte und Kabel. Pro-Tipp: das Beutelchen mit dem Silica Gel zum Entfeuchten lasse ich drin. Denn Feuchtigkeit ist Gift für Festplatten und Elektronik!

Diese Platte schließt du an deinen Rechner an. Ist es ein Mac, wirst Du gleich gefragt, ob du sie für TimeMachine nutzen willst. Einfach auf “Ja” klicken und die Sache ist erledigt. Ich persönlich würde sie vorher noch mit dem Festplattendienstprogramm Mac kompatibel formatieren (dort einfach “OS X Extended auswählen”).

Bei Windows ist solch eine Funktion ebenfalls integriert. Zu finden ist diese bei Windows 10 unter “Einstellungen” und dann “Update und Sicherheit”, bei Windows 7 unter “Systemsteuerung” und denn “System und Sicherheit”.

Ist das automatische Backup eingerichtet, läuft es regelmäßig im Hintergrund. Am besten lasst ihr die Backup-Platte angeschlossen oder schließt sie regelmäßig an und startet dann das Backup. Das Ganze ist sehr hilfreich, wenn man aus Versehen eine wichtige Datei gelöscht oder modifiziert hat. Da die Backups regelmäßig stattfinden, kann man das ganze stressfrei wieder herstellen.

Weiter geht es nächste Woche mit Teil 2: Wie meine Backupstrategie aussieht und was du daraus lernen kannst

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